Rüdenau – Am 23. und 24. Januar 2026 verwandelte sich der Hofgarten Kleinheubach in ein wahres Narrenparadies. Pünktlich um 19:31 Uhr eröffneten die „Anheizer“ Peter Straub, Manuel Pfister und Ulrike Lorenz den Abend. Mit Lachyoga-, Aufwärmübungen und Kanons stimmten sie das Publikum perfekt auf die kommenden Stunden ein, bevor Sitzungspräsident Udo Käsmann gemeinsam mit Elferrat und Garden in den Saal marschierte.
Den Auftakt machte die frisch gegründete Minigarde unter der Leitung von Loana Kalasch und Chiara Link. Aufgeregt, aber souverän, wirbelten die jungen Tänzerinnen als Elfen und Kobolde über die Bühne und verzauberten die Zuschauer.
Anschließend betrat Nachwuchsbüttenredner Frederik Lorenz die Bühne. Mittlerweile als „alter Hase“ erfahren, trat er in diesem Jahr als Prinz auf und begab sich in den Reihen des CCR auf die Suche nach seiner Prinzessin. Da ihm die Entscheidung schwerfiel, wandte er sich humorvoll an Ehrenpräsident Paul Hildenbrand, der über deutlich mehr Erfahrung in Sachen Prinzessinnen verfüge. Hildenbrand machte jedoch klar, dass der CCR kein Prinzenpaar, sondern vielmehr einen neuen 1. Vorstand benötige, und erklärte augenzwinkernd, welche Eigenschaften dieser mitbringen müsse. Unter diesem Vorwand holte er Ferdinand Pfister aus dem Elferrat auf die Bühne und leitete die Verleihung des Goldenen Verdienstordens des CCR ein, die mit „Standing Ovations“ gefeiert wurde – eine verdiente Würdigung jahrzehntelangen Engagements.
Den ersten Marschtanz des Abends – zugleich ihren allerersten überhaupt – präsentierten die Mädels der Jugendgarde unter der Leitung von Lena-Maria und Ann-Kathrin Hauk. Der perfekt einstudierte Tanz wurde vom Publikum mit großem Applaus belohnt. Anschließend sorgte Mechthild Mauschel alias Heiko Meixner beim Live-Thermomix-Abend für Lacher, als er humorvoll und mit „gar keinem Druck“ versuchte, die Gastgeberin und ihre Freundinnen zum Kauf zu überreden – mit Erfolg, denn am Ende verließ er die Bühne als Thermomix-Fee 2026.
Schwungvoll ging es weiter mit dem Marschtanz der Nachwuchsgarde unter Luisa Steiniger. Das „Klammhörnle“, alias Ulrike Lorenz, zog erneut atemlos durch die Nacht – oder besser gesagt durch Rüdenau – und präsentierte zahlreiche humorvolle Anekdoten über die Einwohner. Der taktlose Dirigenten Tom Herkert und sein närrisches Luftpumpenorchester (alias den Meetings) interpretierten mit vollem Einsatz den Radetzky-Marsch und den Can-Can – höchst amüsant für das Publikum. Den Abschluss der ersten Halbzeit bildete die Prinzengarde mit ihrem schwungvollen Marschtanz unter der Leitung von Irene Zieger.
Nach der Pause tauschte Präsident Käsmann den männlichen Elferrat gegen reizende Damen aus. Wer kennt sie nicht – die zahlreichen WhatsApp-Gruppen? Wie es in einer Kita-WhatsApp-Gruppe und in den Nachrichten der Eltern zugeht, wurde humorvoll dargestellt. Nahrungsunverträglichkeiten, ungesunder Industriezucker, Dörrobst als gesunde Alternative oder ein Läuseproblem sorgten dabei für reichlich Gelächter.
Mit ihrem Schautanz zum Motto „Dorfleben“ begeisterte die Jugendgarde erneut mitreißend das Publikum. Im weiteren Verlauf des Programms folgte der Beitrag von Karl, dem besonderen Apotheker, und Karlotta, dargestellt von Andreas Poser und Antonia Poser. Die verschiedenen Varianten der Treppen in den Apothekenkeller sorgten für zahlreiche Lacher im Publikum. Die verschiedenen Varianten der Treppen in den Apothekenkeller sorgten erneut für viele Lacher.
Unter dem Motto „E viva España“ entführte die Schautanzgruppe die Zuschauer nach Spanien und überzeugte mit stimmungsvoller Musik und ausdrucksstarken Tanzschritten. Die bekannten Schwestern Christine Lebküchner und Sabine Frieß begeistern Jahr für Jahr das Publikum. In diesem Jahr traten sie im Jogging-Outfit auf und wagten sich unter anderem an Yogaübungen wie den herabschauenden Hund – eine Szene, die das Publikum mit viel Gelächter quittierte. Mit ihrem Sketch sorgten sie erneut für zahlreiche Lacher und heitere Stimmung im Saal.
Zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne präsentierten die CCR-Nachwuchs- und Prinzengarde ihren Schautanz „Bad news – Good vibes: Die Welt braucht mehr Glitzer“. 18 Mädels und ein Mann rockten die Bühne in Glitzeroutfits und -helmen und ernteten begeisterten Applaus.
In der letzten Büttenrede des Abends berichtete Silvia Harth über die Tücken der Wechseljahre und ihre pubertierende Tochter – humorvoll unterstützt von Ehemann Udo Häufglöckner, der seinen Teil des Alltagswahnsinns beitrug.
Den krönenden Abschluss bildete das CCR-Männerballett mit der Show „Himmel und Hölle“. Zuerst als Nonnen, dann auf sportlichen Ruf der Ober-Nonne als Damen in heißem Sportoutfit, brachte das Ensemble den Saal zum Toben. Zum großen Finale versammelten sich alle Akteure auf der Bühne und starteten eine ausgelassene Polonaise
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden und Präsident Udo Käsmann für zwei unvergessliche Nächte voller Humor, Tanz und Frohsinn.

